Jahreshauptversammlung 2024 im März

Die Jahreshauptversammlung 2024 findet statt am

6. März 2024 um 19 Uhr im Seniorenklub Lindenufer, Mauerstraße 10 A, 13597 Berlin-Spandau.

Pressemitteilung des Imkerverbands Berlin e.V.

Wildbienen vs. Honigbiene?

Der Imkerverband Berlin e.V., Berlins größte imkerliche Interessensvertretung, weist Forderungen aus einem in „DER SPIEGEL“ 16/23 erschienen Artikel zurück, nach denen Bienenvölker nicht „in die Nähe“ von Naturschutzgebieten aufgestellt werden sollen.
„Angesichts eines Flugradius von bis zu 10 Kilometern wäre das nicht nur das Ende der Berliner Bienenhaltung, sondern auch zahlreicher, vor allem imkerlich getragener Initiativen zur Anlage und Pflege wildbienengerechter Biotope.“, betont Dr. Melanie von Orlow, die Vorsitzende des Landesverbandes, „Viele der im Verband organisierten Berliner Imkervereine kümmern sich intensiv um ein bienenfreundlicheres Berliner Stadtgrün.“

Varroaresistenz 2033

Das Projekt "Varroaresistente Bienen bis 2033 in Europa"

Logo des Projekts Varroaresistenz 2033Ist das möglich? Können wir in 10 Jahren Bienen haben, die gesund sind und nur mit milder, medikamentenfreier oder gar keiner Behandlung der Varroamilbe widerstehen? Ja, es ist möglich. Das haben die vielzähligen erfolgreichen Projekte der letzten Jahre u.a. in Luxemburg, Österreich und Deutschland bewiesen. Zielsetzung ist, Honigbienen nach natürlicher Varroaresistenz zu selektieren, diese genetischen Merkmale zu verbreiten und somit die Gesundheit der allgemeinen Bienenpopulation zu verbessern. Am 19.05.2022 trafen sich mehrere europäische Imkerverbände, darunter der Deutsche Imkerbund e.V., im hessischen Neuenstein-Aua und waren sich darüber einig, gemeinsam in den nächsten 10 Jahren diesen Weg zu gehen. Sie vereinbarten, alle Kraft für das Erreichen des Ziels einzusetzen, eine varroaresistente Honigbienenpopulation flächendeckend zu etablieren.

Die Imkerverbände rufen nationale und europäische Imkerverbände, Bieneninstitute, Behörden, Ministerien und alle Imkerinnen und Imker dazu auf, gemeinsam dieses Ziel in den nächsten Jahren zu verfolgen.

Bild des Monats


Video: Frank Soukup, 18. Februar 2021 in Staaken

Im Zuge des Klimawandels breitet sich die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea, auch Große Holzbiene oder Blaue Holzbiene) immer weiter nach Norden aus und kann inzwischen auch in unserer Region regelmäßig ab dem zeitigen Frühjahr bis in den Herbst beobachtet werden. In diesem Jahr haben wir sie in Staaken schon am 28. Januar bei Temperaturen um 10°C beobachtet. Sie ist bis zu 28 mm lang und damit die größte einheimische Wildbiene. Männchen und Weibchen überwintern in Mauerspalten und anderen geschützten Verstecken. Nach der Begattung bohrt das Weibchen bis zu 30 cm tiefe Gänge in Totholz und legt dort ihre Eier ab, woraus im Sommer die nächste Generation schlüpft. Am 18. Februar 2021 konnte sie in Staaken bei der Paarung beobachtet werden.

Aktuell: Amerikanische Faulbrut in Pankow, Reinickendorf, Neukölln, Mitte und Tempelhof-Schöneberg

In Pankow, Reinickendorf, Neukölln und Mitte wurden Sperrbezirke wegen der Amerikanischen Faulbrut verfügt

Sowohl in Pankow als auch in Reinickendorf, Neukölln, Mitte und Lichtenberg wurde die Amerikanische Faulbrut festgestellt, zuletzt am 25. Oktober 2023. Es wurden entsprechend Sperrbezirke verfügt. Ein in Mariendorf (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) in 2021 verfügter Sperrbezirk bleibt weiterhin bestehen.

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