Jahreshauptversammlung 2021 verschoben

Die Jahreshauptversammlung 2021 muss wegen der anhaltenden Corona-Pandemie verschoben werden.
Der neue Termin wird rechtzeitig per E-Mail und hier bekanntgegeben.
Bleiben Sie gesund!

Aktuell: Amerikanische Faulbrut in Spandau

Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung des Bezirksamtes Spandau von Berlin zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut vom 25.06.2021

A — Erklärung eines Gebietes zum Sperrbezirk nach amtlicher Feststellung der Amerikanischen Faulbrut

Am 24.06.2021 wurde die Amerikanische Faulbrut in einem Bienenstand im Bezirk Spandau amtlich festgestellt.
Das nachfolgend bestimmte Gebiet um den Standort des Bienenstandes wird zum Sperrbezirk erklärt:

  • Norden
    Bullengraben bis Havel
  • Osten
    Havel
  • Süden
    Grillensteig, Graben E, Maximilian-Kolbe-Straße
  • Westen
    B2/Potsdamer Chaussee, ehemaliger Grenzweg, Heerstraße Nr. 529, Ramingraben, Amalienhofgraben

Zuchtstoff

Zuchtbienen bei Jan Krauter
Foto: Thomas Kauf
Zuchtbienen bei Jan Krauter
Foto: Thomas Kauf

Liebe Imker.
Im letzten Jahr habe ich Mehrwabenkästchen zur Begattung zu Jan Krauter nach Klaber in Mecklenburg - Vorpommern gebracht.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Den Tipp bekam ich von einem älteren Imker auf der Grünen Woche. Dieser kommt aus der Gegend von Rathenow.
Ich habe den Imker im Juni 2020 besucht. Er hat mir seine Imkerei gezeigt. Das hat mich überzeugt.
Er arbeitet seit vielen Jahren mit den Carnica Bienen aus der Thurau - Mutterlinie von Jan Krauter.
Am Lehrbienenstand gibt es Zuchtstoff von F0 Völkern aus dieser Linie.
Achim und ich haben vor 2 Wochen 5 Völker abgeholt.
Wer möchte, kann sich gerne Zuchtstoff nach Absprache (siehe Kontakt) abholen. Bitte immer dienstags ab 17.30 Uhr am Lehrbienenstand.
Wer nicht weiß, wie das geht, kann sich das von uns am Lehrbienenstand erklären lassen.
Gruß von Thomas Kauf

Europäische Bürgerinitiative: Save Bees and Farmers

Save Bees and FarmersSeit dem 25. November 2019 werden Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative "Save Bees and Farmers" (Bienen und Bauern retten) gesammelt. Unterschriftenlisten gibt es unter anderem beim Umweltinstitut München. Der Zusammenschluss aus über 40 Organisationen aus ganz Europa, darunter die European Professional Beekeepers Association, der Rumänische Imkerverband und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund, fordern einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide und Unterstützung für die Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf eine gesunde, kleinbäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Wenn bis Ende September 2021 mindestens eine Million Unterschriften zusammenkommt, muss die EU-Kommission auf die Forderungen reagieren. Das Deutsche Bienenjournal berichtete in der Dezember-Ausgabe 2019 auf Seite 22. Bis Anfang Juni waren über 500.000 Unterschriften zusammen, gut die Hälfte der erforderlichen Unterschriften. Jetzt drängt die Zeit.

Bild des Monats

Biene auf Löwenzann
Foto: Alrun Soukup

Manche Leute halten Löwenzahn (Taraxacum) für Unkraut und beseitigen ihn, wo sie nur können. Für Bienen ist ist er eine Quelle von reichlich Nektar und sehr viel Pollen, der rötlich-gelb gefärbt ist.
Auch Menschen nutzen ihn seit langer Zeit als Heilkraut. Durch seinen hohen Vitamin- und Nährstoffgehalt, aber auch dank der enthaltenen Bitterstoffe wirkt er positiv auf den menschlichen Körper. Galle und Leber, Darm und der Blutzuckerspiegel werden ausgeglichen.
Der optimale Erntezeitpunkt für den Löwenzahn ist ab April, dabei können alle Teile der Pflanze gegessen oder als Tee getrunken werden. Sie können aber auch als Salat oder Smoothie verzehrt oder getrunken werden. So ersetzt der Löwenzahn so manche Vitaminpille (Quelle: Nabu).
Wollen Sie etwas für den Schutz der Bienen tun, dann lassen Sie im Garten Löwenzahn stehen oder sorgen auf dem Balkon für bienenfreundliche Pflanzen. Tipps hierfür finden Sie auf unserer Bienenweide-Seite.

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