Jahreshauptversammlung 2021 verschoben

Die für den 3. März geplante Jahreshauptversammlung 2021 muss wegen der anhaltenden Corona-Pandemie verschoben werden.
Der neue Termin wird rechtzeitig per E-Mail und hier bekanntgegeben.
Bleiben Sie gesund!

Zuchtstoff

Zuchtbienen bei Jan Krauter
Foto: Thomas Kauf
Zuchtbienen bei Jan Krauter
Foto: Thomas Kauf

Liebe Imker.
Im letzten Jahr habe ich Mehrwabenkästchen zur Begattung zu Jan Krauter nach Klaber in Mecklenburg - Vorpommern gebracht.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Den Tipp bekam ich von einem älteren Imker auf der Grünen Woche. Dieser kommt aus der Gegend von Rathenow.
Ich habe den Imker im Juni 2020 besucht. Er hat mir seine Imkerei gezeigt. Das hat mich überzeugt.
Er arbeitet seit vielen Jahren mit den Carnica Bienen aus der Thurau - Mutterlinie von Jan Krauter.
Am Lehrbienenstand gibt es Zuchtstoff von F0 Völkern aus dieser Linie.
Achim und ich haben vor 2 Wochen 5 Völker abgeholt.
Wer möchte, kann sich gerne Zuchtstoff nach Absprache (siehe Kontakt) abholen. Bitte immer dienstags ab 17.30 Uhr am Lehrbienenstand.
Wer nicht weiß, wie das geht, kann sich das von uns am Lehrbienenstand erklären lassen.
Gruß von Thomas Kauf

Europäische Bürgerinitiative: Save Bees and Farmers

Save Bees and FarmersSeit dem 25. November 2019 werden Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative "Save Bees and Farmers" (Bienen und Bauern retten) gesammelt. Unterschriftenlisten gibt es unter anderem beim Umweltinstitut München. Der Zusammenschluss aus über 40 Organisationen aus ganz Europa, darunter die European Professional Beekeepers Association, der Rumänische Imkerverband und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund, fordern einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide und Unterstützung für die Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf eine gesunde, kleinbäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Wenn bis Ende September 2021 mindestens eine Million Unterschriften zusammenkommt, muss die EU-Kommission auf die Forderungen reagieren. Das Deutsche Bienenjournal berichtete in der Dezember-Ausgabe 2019 auf Seite 22. Bis Anfang Mai waren fast 485.000 Unterschriften zusammen, knapp die Hälfte der erforderlichen Unterschriften. Jetzt drängt die Zeit.

Bilder des Monats

Weiden-Sandbiene
Fotos: Sabine Voltmer

Sind Ihnen auf Fußwegen zwischen den Pflastersteinen auch schon kleine Sandhäufchen aufgefallen? Meistens wurden diese von Sandbienen verursacht, von denen in Deutschland 126 Arten bekannt sind. Sandbienen nisten in der Erde und bevorzugen als Nistplatz mehr oder weniger vegetationsarme Stellen auf lehm- löss- oder sandhaltigen Böden. In der Regel baut und versorgt ein Weibchen sein Nest alleine.
Auf den Fotos ist das Weibchen der Weidensandbiene (Andrena vaga) zu sehen. Diese kommen im Frühjahr meist schon Anfang März hervor. Die Männchen schlüpfen im Allgemeinen etwas früher als die Weibchen und fliegen emsig auf der Suche nach Weibchen dicht am Boden umher. Die Weibchen graben nach der Paarung einen 25–60 Zentimeter tiefen Gang in den Boden. An geeigneten Stellen bilden die Tiere Kolonien mit bis zu mehrere Tausend Individuen, in denen allerdings jedes Weibchen ihr eigenes Nest gräbt. Pro Quadratmeter findet man dann etwa 50 dieser separaten Nester. Die Nester bestehen aus einem Gang, der sich am Ende in Nebengänge verzweigt, an deren Ende nach und nach bis zu 10 Brutzellen angelegt werden. Über dem Eingang wird ein etwa fünf Zentimeter hoher Haufen aus Sand aufgehäuft. Ihren Namen verdanken die Weidensandbienen ihrer Spezialisierung auf den Pollen und Nektar von Weiden, den sie anschließend für ihre Brut sammeln. Man zählt sie zu den Beinsammlern, weil sie den Pollen mit verzweigten Haaren an ihren Hinterbeinen transportieren. Bei jedem Verlassen des Nestes wird der Eingang mit Sand zugeschüttet. Ein Klumpen aus Pollen, vermischt mit Nektar, wird in die Brutkammer eingetragen und ein Ei darauf gelegt. Die Zelle wird anschließend mit Sand verschlossen und der Bau einer weiteren Zelle beginnt. Im April oder Mai wird das Nest endgültig vollendet und das Weibchen stirbt. Die Larven ernähren sich von dem Gemisch und sind bereits am Ende des Frühjahrs ausgewachsen und spinnen in der Brutzelle einen Kokon. Darin verharren sie regungslos, bis sie sich im Hochsommer verpuppen. Sie überwintern in ihren Zellen und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr. (Quelle: Wikipedia)
Sandbienen sind Wildbienen. Wildbienen sind sehr viel stärker gefährdet als Honigbienen, um die sich die Imker kümmern. Auch Sie können etwas für den Schutz der Wildbienen tun, indem Sie zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon für bienenfreundliche Pflanzen sorgen. Tipps hierfür finden Sie auf unserer Bienenweide-Seite.

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